{"id":384,"date":"2022-03-08T01:00:23","date_gmt":"2022-03-08T00:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/ita-int.org\/?page_id=384"},"modified":"2022-03-22T09:47:29","modified_gmt":"2022-03-22T08:47:29","slug":"hannover-messe-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ita-int.org\/?page_id=384","title":{"rendered":"Projekte"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>ITA Innovations-Workshops<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Innovative Projekte zu den Themen Industrie 4.0 in der Automobilindustrie und eMobility Platform \u2013 so wird Zukunft lebendig: In einem der j\u00e4hrlich stattfindenden Innovations-Workshops finden sich Experten des ITA e.V. gemeinsam mit Vertretern der Automobilindustrie zu einem Tagungshotel in Hamburg zusammen. Unter hervorragenden Rahmenbedingungen werden Innovationen, Trends und aktuelle Themenstellungen herausgearbeitet, bewertet und zuk\u00fcnftige inhaltliche Schwerpunkte und Projekte identifiziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <strong>eMobility-Initiative<\/strong> ist ein Projekt des ITA-Programms zur \u201eOpen Network Communication\u201c. Es ber\u00fccksichtigt die Themen Semantic Web und Linked Data. Eine Definition eines Vokabulars mit einer Standard-RDF-Ontologie stellt eine der Grundlagen f\u00fcr das Projekt dar, auf die Applikationen wie beispielsweise Mobility APPs zugreifen k\u00f6nnen. Zahlreiche ITA-Mitgliedsunternehmen sowie namhafte Automobilhersteller und -zulieferer beteiligen sich an diesem Vorhaben und haben ein F\u00f6rderprojekt hierzu realisiert. Ein zweites Projekt besch\u00e4ftigt sich mit einem Standard-Supply-Chain-Vokabular.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiteres Schwerpunktthema: die Projektsitzung zum Thema <strong>Industrie 4.0 in der Automobilindustrie<\/strong>. Aus Sicht der ITA wurde ein ganzheitlicher Ansatz gew\u00e4hlt, Entwicklungs- und Vertriebsprozesse werden in Industrie 4.0 einbezogen, da auch Produktkonfiguration, Volumen und Varianz in der Produktion ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Die zugrundeliegende Sensorik und die gemessenen Sensordaten k\u00f6nnen durchaus Handlungsbedarfe initiieren, die auch au\u00dferhalb der Produktion greifen m\u00fcssen. Abgerundet wird das Thema durch die Betrachtung der Auswirkungen auf die Arbeitswelt der Zukunft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Getreu dem Motto \u201eDas Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile\u201c werden die beiden Projekte weiter aktiv vorangetrieben. Durch das Engagement der Mitglieder in den unterschiedlichsten Kunden- und Forschungsprojekten in den beiden fokussierten Themenbereichen k\u00f6nnen somit in die ITA-Aktivit\u00e4ten anstatt einer unternehmensindividuellen Sicht eine breite Wissens- und Erfahrungsbasis einflie\u00dfen und durch Synergien gemeinsame Standards genutzt werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><br \/>\nInnovative Bedarfs- und Logistikplanung in globalen Netzwerken<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neue Ans\u00e4tze zur Optimierung und integrierten dynamischen Planung und Steuerung lokaler und globaler Beschaffungs-, Liefer- und Produktionsnetzwerke wurden von der ITA als Themenfeld identifiziert, das f\u00fcr die Automobilindustrie in den n\u00e4chsten Jahren von eklatanter Bedeutung ist. Die voranschreitende globale Diversifizierung der Supply Chain in verschiedenen M\u00e4rkten und Regionen in Verbindung mit der Digitalisierung erfordern Transparenz, Echtzeit-Analysen und eine Online Information aller beteiligten Partner basierend auf permanent aktualisierten Datenbest\u00e4nden. Im ganzheitlichen Planungsansatz unternehmens\u00fcbergreifender globaler Wertsch\u00f6pfungsketten ist noch ein enormes Potenzial erschlie\u00dfbar, dass auch unter dem Aspekt der Dekarbonisierung zunehmend an Bedeutung gewinnt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><br \/>\nGlobal Sourcing \u2013 eine langfristige Herausforderung<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Globale Liefer- und Produktionsnetzwerke in Kombination mit regionalen\/kontinentalen Lieferanten bed\u00fcrfen einer permanenten, dynamischen Optimierung. So m\u00fcssen einzelne Lieferketten in verschiedenen Lebenszyklen der Teile und Produkte jeweils passend dimensioniert und entsprechend flexibel aus- gestaltet sein. Dazu sind einerseits adaptive Transportprozesse und alternative, parallele Routen erforderlich, andererseits ist eine Transparenz \u00fcber die einzelnen Warenstr\u00f6me, Best\u00e4nde und Status der Local-content-Erreichung zu gew\u00e4hrleisten, um kurzfristig fundiert, kostenoptimal und unter CO2 Gesichtspunkten die richtigen Routen zu nutzen. Um Best\u00e4nde und somit Sicherheiten auf der einen und Flexibilit\u00e4ten auf der anderen Seite innerhalb des nachhaltigen Wertsch\u00f6pfungsnetzes zu verteilen und zeitnah auf Ereignisse zu reagieren, ist eine vollst\u00e4ndige Transparenz und somit eine Digitalisierung unerl\u00e4sslich. Das Supply-Chain-Management in zunehmend volatilen M\u00e4rkten mit sich \u00e4ndernden Regulierungen und makro\u00f6konomischen Einfl\u00fcssen ist eine ganzheitliche strategische Aufgabe, die nur im kooperativen Zusammenspiel aller Beteiligten zu bew\u00e4ltigen ist. In diesem Umfeld haben wir in der Vergangenheit gemeinsam mit ODETTE an einer Empfehlung zur <strong>Collobarative Demand and Capacity Planning (CDCP)<\/strong> gearbeitet. Heute m\u00fcssen auch bereits digitalisierte globale <strong>End-2-End Supply Chain<\/strong> Prozesse dynamisch hinsichtlich der aktuellen Situation unter Einbeziehung aktueller Parameter, aber auch der Erwartungen an die Zukunft simuliert und validiert werden. Werden Handlungsbedarfe oder Abweichungen erkannt, m\u00fcssen schnelle und effektive Ma\u00dfnahmen berechnet und zur Entscheidung vorgeschlagen werden, um die kurzfristige Versorgungssicherheit zu gew\u00e4hrleisten und mittelfristig Prozesse weiter zu optimieren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><br \/>\nBig Data &#8211; Gesch\u00e4ftsnutzen schneller quantifizieren und realisieren<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ein Beitrag des ITA Innovations-Workshops \u201eITA Strategy &amp; Architecture\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Automobilhersteller und -zulieferer besch\u00e4ftigen sich derzeit mit den M\u00f6glichkeiten, die sich ihnen durch Big Data er\u00f6ffnen. Einige Anwendungen sind bereits umgesetzt und bringen den Unternehmen Vorteile wie Kosteneinsparungen oder Produktverbesserungen. Doch viele Potenziale bleiben ungenutzt. Den Verantwortlichen ist oft unklar, wie sie den konkreten Nutzen von Big- Data-Investitionen im Vorfeld berechnen und nachweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Systemtechnische Herausforderungen in der globalen Supply Chain &#8211; ein intelligentes JIT-Konzept f\u00fcr lange Lieferketten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aktuell sehen sich die Logistikbereiche der Automobilhersteller in ihrer Rolle als Steuerer der Auftrags- und Wertsch\u00f6pfungsketten einer kaum mehr beherrschbaren Komplexit\u00e4t gegen\u00fcber. Dem Prinzip der marktnahen Produktion folgend m\u00fcssen diese die weltweite Teilversorgung optimal planen und steuern. Hierbei muss aufgrund des Kostendrucks ein m\u00f6glichst gro\u00dfer Anteil lokal beschafft werden. Andererseits besteht die Notwendigkeit, komplexe Teile und Module wie beispielsweise Motoren und Getriebe weiterhin aus einem oder wenigen Standorten zu versorgen. Somit existieren neben kurzen Lieferwegen immer auch globale Wertsch\u00f6pfungsketten. Zudem \u00e4ndern die Kunden, nicht nur im Hochpreissegment,<br \/>\nihre bestellten Fahrzeuge zunehmend sp\u00e4t und umfangreich. Dies stellt eine zus\u00e4tzliche Herausforderung dar, weil sowohl die Produktionsressourcen als auch die Supply Chain entsprechend anpassungsf\u00e4hig<br \/>\nzu gestalten sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So k\u00f6nnen die Auftragseinplanung und -steuerung sowie die Disposition von Teilen nicht mehr voneinander losgel\u00f6st erfolgen. Die Prozesse der lokalen und globalen Wertsch\u00f6pfung unterscheiden sich grunds\u00e4tzlich, sind aber gemeinsam im Sinne der Auftragserf\u00fcllung zu steuern. W\u00e4hrend lokale Lieferanten noch kurzfristig reagieren k\u00f6nnen, befinden sich global gesourcte Teile bereits im Transit. Eventuelle Engp\u00e4sse in der Versorgung werden sp\u00e4t erkannt und ziehen kostenintensive Sondertransporte nach sich. Gleichzeitig w\u00e4chst der Druck \u2013 nicht zuletzt aufgrund der erheblichen Kosten und der hohen \u00c4nderungsh\u00e4ufigkeit in der Produktstruktur \u2013 die Best\u00e4nde in den langen Lieferketten zu eliminieren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><br \/>\nZertifizierte IT-L\u00f6sungen f\u00fcr die Automobilindustrie: ERP, EDI und MES<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Programm wurde ins Leben gerufen, um den KMU Automobilzulieferern den Entscheidungsprozess in der Beratung und Einf\u00fchrung von IT-Systemen, die den Automotive Anforderungen entsprechen, zu erleichtern. Daher wurden automobile Kernprozesse definiert und gemeinsam mit der Automobilindustrie abgestimmt, anhand derer Anbieter und L\u00f6sungen zertifiziert werden. Der Projekterfolg h\u00e4ngt nicht nur vom Produkt, sondern vom Projektmanagement und der Implementierungsmethodik ab. Die Anbieter weisen gegen\u00fcber dem akkreditierten Zertifizierungsunternehmen eine prozessorientierte Methodik und deren erfolgreiche Umsetzung aus abgeschlossenen Projekten sowie Referenzen nach. Erg\u00e4nzend erfolgt der Nachweis der Abdeckung von automotive spezifischen Prozessen und Funktionen sowie durch den VDA e. V. ein Interoperabilit\u00e4tstest, in dem in ERP- und EDI-Systemen mit Hilfe von Testdaten ausgew\u00e4hlte Szenarien \u00fcberpr\u00fcft werden. Insbesondere mittelst\u00e4ndigen Automobilzulieferern wird dadurch der Auswahlprozess erleichtert und sie k\u00f6nnen Kosten und Risiken minimieren, in sie sich auf die zertifizierten Anbieter und deren L\u00f6sungen konzentrieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>ERP-\/EDI-Systeme<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Automobilindustrie hat sehr hohe Qualit\u00e4tsstandards und komplexe Supply-Chain-Prozesse, die von den Zulieferern passgenau umgesetzt werden m\u00fcssen. Nur wenige im Markt verf\u00fcgbare ERP- oder EDI-System entsprechen den Anforderungen der Automobilindustrie und nicht jedes Beratungsunternehmen kennt die Automotive Prozesse in seinen gesamten Auspr\u00e4gungen. ITA bietet eine Liste von zertifizierten ERP- und EDI-Providern und Beratungsh\u00e4usern, welche die definierten Anforderungen an die Automotive<br \/>\nSupply Chain erf\u00fcllen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>MES-Systeme<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Ziel der ITA MES-Empfehlung besteht darin Automobil- und Zulieferunternehmen einen Leitfaden vorzulegen, anhand dessen die Auswahl von MES-Prozessen und -Funktionen f\u00fcr spezifische Anforderungen der Branche erleichtert wird und zertifizierte Anbieter von MES L\u00f6sungen zu finden. Die Empfehlung soll eine Hilfestellung geben, um zukunftsorientiert und systematisch geeignete produktionsnahe Systeme prozessorientiert einzuf\u00fchren. Die Empfehlung beschreibt die Herausforderungen der zuk\u00fcnftigen Automobilproduktion, die selbstverst\u00e4ndlich auch f\u00fcr die Zulieferindustrie gelten. Sie beinhaltet die Definition typischer Prozess- und Funktionsbausteine von MES, und zwar unabh\u00e4ngig davon, in welchem System bzw. auf welcher Hierarchieebene sie ausgef\u00fchrt werden sowie die Thematik der Interoperabilit\u00e4t. ITA hat dazu erg\u00e4nzend eine Methodik f\u00fcr die prozessorientierte MES-Systemeinf\u00fchrung entwickelt, anhand derer auch die f\u00fcr den Projekterfolg wichtige Implementierungsmethodik und das Projektmanagement der Anbieter zertifiziert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Vorteile der zertifizierten L\u00f6sungen f\u00fcr die Automobilzulieferer:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Automobilzulieferer werden in die Lage versetzt die seitens der Kunden geforderten digitalen Prozesse abzubilden und Kommunikationsanforderungen zu erf\u00fcllen<\/li>\n<li>Automobilzulieferer profitieren durch deutlich reduzierte Auswahlkosten, Projektzeiten und Risiken<\/li>\n<li>Automobilzulieferer profitieren durch die ERP-\/EDI-Integration in Form geringerer Prozesskosten, da die zertifizierten Anbieter Automotive Branchen Know-How bereits mitbringen<\/li>\n<li>Automobilzulieferer profitieren durch erh\u00f6hte Wettbewerbsf\u00e4higkeit, geringere Kosten f\u00fcr IT- und Softwarelizenzen mit standardisierten, zertifizierten L\u00f6sungen und kurzen Implementierungszeiten<\/li>\n<li>Die Methoden- und Prozesskompetenz wird durch den standardisierten Implementierungsansatz in die Unternehmen getragen<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Vorteile der zertifizierten L\u00f6sungen f\u00fcr die Automobilindustrie (OEM\/Tier-1)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Digitalisierung der Automobilindustrie wird erm\u00f6glicht<\/li>\n<li>Weniger weniger Prozess- und Fehlerkosten bei der Anbindung und Integration von Zulieferern in der Supply Chain<\/li>\n<li>Aufw\u00e4ndige und kostenintensive Kommunikationsformen mit Lieferanten (Web-EDI, Fax, eMail, etc.) werden abgel\u00f6st und durch standardisierte automatisierte Kommunikation ersetzt<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung der Industrie 4.0 Initiative<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ITA Innovations-Workshops Innovative Projekte zu den Themen Industrie 4.0 in der Automobilindustrie und eMobility Platform \u2013 so wird Zukunft lebendig: In einem der j\u00e4hrlich stattfindenden Innovations-Workshops finden sich Experten des ITA e.V. gemeinsam mit Vertretern der Automobilindustrie zu einem Tagungshotel in Hamburg zusammen. 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